PREMIERE am 30.05. um 19:30 Uhr im AmphiTheater

Alpen-RomCom im Amphi oder „Tinder-Fails mit Ohrwurmexplosion“

„Urlaub wie im Traum!“ gleich um die Ecke? Alpenglühn erleben und den Zauber der Berge spüren, ohne dafür viel Geld auszugeben? Die neue Bühne Senftenberg macht’s möglich und verwandelt diesen Sommer die wohl schönste Open-Air-Bühne der Lausitz direkt am Senftenberger See in das wahrscheinlich bekannteste Romantik-Hotel am Wörthersee inmitten der zauberhaften Bergwelt des Österreichischen Salzkammerguts.

Mit dem Singspiel „Im weißen Rössl“ eröffnet das Ensemble des Senftenberger Theaters am 30. Mai die diesjährige Sommersaison im AmphiTheater und katapultiert mit einem musikalisch-choreografischem Feuerwerk das Publikum direkt in ein traumhaftes Alpenpanorama.
Bühnenbildnerin Flavia Schwedler verwandelt erstmals die gesamte Breite der Amphi-Bühne in eine über 35 Meter breite und 7 Meter hohe Landschaft, die an eine riesige dreidimensionale Popup-Postkarte erinnert. Berge, soweit das Auge reicht, vom satten Grün der Wiesen bis hin zu den fernen, schneebedeckten Gipfeln, die sofort das Gefühl von Freiheit sowie den Eindruck erwecken, als würde die Zeit gar nicht, oder langsamer vergehen. „Aber die Zeit verändert alles, auch und vor allem Beziehungen von Menschen. Das ist für mich der große Bogen, der sich vom Bühnenbild in die Geschichten der Figuren spannt.“ beschreibt Flavia Schwedler mit leuchtenden Augen ihre Idee hinter der nach Ihren Entwürfen von den Gewerken der neuen Bühne in monatelanger Arbeit erschaffenen imposanten Kulisse.

Die Figuren selbst und deren Beziehungen könnten schräger nicht sein. Mit dem aktuellen und einem Augenzwinkern versehenen Blick wird man das Gefühl nicht los, als erlebe man geballte Tinder-Fails, die vor aller Augen live aufeinandertreffen.

Der Zahlkellner Leopold (Janus Torp) findet, „es muss was Wunderbares sein“, mit Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber (Marianne Helene Jorden) zusammen zu sein. Leider hat sie aber ein Auge auf ihren Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Siedler (Jan Nicolas Bastel), geworfen. Dieser ist überzeugt, „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein!“ und außerdem verknallt in Ottilie (Lene Juretzka), die mit ihrem Vater, dem Berliner Trikotagenfabrikanten Giesecke (Daniel Borgwardt), im Hotel abgestiegen ist. Und der Sohn von Gieseckes Konkurrenten, Sigismund Sülzheimer (Leon Haller) der eigentlich Ottilie heiraten soll, flirtet wiederum schamlos mit einem ganz anderen Hotelgast (Dana Koganova). Tja. „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist?“ Da kann am Ende nur noch der Kaiser (Sybille Böversen) höchstpersönlich Ordnung in das Liebeschaos bringen.
Das ganze gepaart mit der schieren Ohrwurmexplosion aus einer wunderbaren Mischung jazziger Klänge der Goldenen Zwanziger und operettenmäßigem Schmäh – musikalisch stilsicher und mitreißend interpretiert von der 6-köpfigen Liveband rund um die dem Senftenberger Publikum bereits wohlbekannten Musikalischen Leiterin Saessak Shin – entfaltet sich für das Publikum eine mehr als „amüsante Alpen-RomCom mit berauschender Musik und eindrucksvollen Choreografien“ wie es Schauspieler Leon Haller beschreibt.

Diese steuert nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei „Hair“ in 2024 wiederum Franziska Golk bei und beschreibt die choreografische Arbeit als neue Herausforderung. „Die unglaubliche stilistische Vielfalt von Walzer über Tango, Latein-Elementen bis hin zu großen Musiktheaternummern und sogar einem Schuhplattler gab es hier so noch nie.“ Die erneute Kooperation mit den „Chaotischen Idealisten“ des Kulturregen e.V., dessen Gründerin und Leiterin Franziska Golk ebenfalls ist, ermöglicht es ihr, „choreografisch imposante Bilder zu bauen und neben der großartigen Musik auf den Ohren auch tolle Augenblicke zu schaffen – im echten Wortsinn. Dabei ist es immer wieder fantastisch zu sehen, wie zwei Ensembles, nämlich das der neuen Bühne und des Kulturregens, zusammenwachsen und in besonderer Weise miteinander verschmelzen.“

Für einen weiteren Augenschmaus sorgt Kostümbildnerin Gabriele Kortmann, die imposant und farbenfroh die für das Alpenland typischen Trachten mit modernen Stilelementen mischt. Mit dieser Symbiose gelingt es ihr nicht nur, die Entstehungszeit des „Rössls“ vor knapp 100 Jahren gekonnt mit dem Heute zu verknüpfen, vielmehr trägt sie entscheidend dazu bei, dass die Inszenierung alles andere als verstaubt und antiquiert wirkt.

Gemeinsam mit dem bekanntlich gesangsstarken Ensemble des Senftenberger Theaters lädt das gesamte Produktionsteam um Regisseur Daniel Ris an 12 Abenden das Publikum ein auf ein paar Stunden „Auszeit“ im „Weißen Rössl“, die vielleicht nicht alles verändert, aber im besten Fall zum Träumen anregt – vom nächsten Urlaub, wohin auch immer.

Karten für die Premiere und alle weiteren Aufführungen gibt es online unter theater-senftenberg.de, an der Tages- und Abendkasse, unter 03573/801 286, via karten@theater-senftenberg.de und an allen Vorverkaufs-stellen der neuen Bühne: in Senftenberg (Tourismusinformation am Markt, Hotel Lido, Rezeption am Familienpark Großkoschen), Großräschen (Touristeninformation an den IBA-Terrassen), Hoyerswerda und Finsterwalde bei den Tourismusinformationen (jeweils am Markt).


Premiere am 30.05. um 19:30 Uhr

Weitere Termine
05., 06., 07., 13., 14., 20., 26. & 27.06.
09., 10. & 11.07.

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